Extragalaktische Entfernungen sind immer noch ein schwieriges Thema und gut für so manche Diskussion. Nicht selten findet man Angaben über die Entfernung eines Objektes, die sich um einen Faktor 2 unterscheiden. Da die Entfernung in die Modellierung eingeht bei der Umrechnung in intrinsische Grössen, ist auf eine möglichst grosse Homogenität zu achten.
In vielen Fällen ist kein direkter Indikator wie
-Cepheiden
oder Supernovae vorhanden. Hier hilft oft nur der Rückgriff auf
gemessene Rotverschiebungen. Ein Problem dabei sind die
Eigenbewegungen der Objekte, die allerdings mit zunehmender Entfernung
immer vernachlässigbarer wird. Das zweite ist, dass für die
Entferungsangaben aus Rotverschiebungen oftmals verschiedene Werte des
Hubble-Parameters verwendet werden. Hier muss man sorgfältig alle
auf einen einheitlichen Wert, in dieser Arbeit auf
km/Mpc/s,
umrechnen.