Aufgrund des gerade genannten Argumentes ist es interessant, die
jeweiligen Anteile der dunklen und leuchtenden Materie in den
Kreisbahnkurven der Modelle aufzutragen. Wir nehmen hierzu an, dass
das #tex2html_wrap_inline645# der leuchtenden Materie radial konstant ist und den
maximalen erlaubten Wert (aufgrund der kinematischen Daten) hat. In
Abbildung #decompCVC#247> sind die so zerlegten
Kreisbahngeschwindigkeitsprofile gezeichnet. Bei #tex2html_wrap_inline647# trägt der
Halo zwischen 1/4 bis 2/3 zur Kreisbahngeschwindigkeit bei, was einem
Massenanteil von #tex2html_wrap_inline649# der integrierten Masse entspricht. Alle
Kurven sind auf 5 Effektivradien extrapoliert. Im Fall von NGC 315
zeigt sich, dass eine solche Extrapolation zu grossen Fehlern führen
kann. In den Fällen, für die Röntgendaten und damit eine
unabhängige Massenbestimmung für die Galaxien vorhanden war, zeigt
sich, dass die Modelle gut übereinstimmen. In der Abbildung
#decompCVC#248> kann man ablesen, dass zwischen 2 und 4 #tex2html_wrap_inline651# die
dunkle und die leuchtende Materie Gleichstand erreichen und bei 5
#tex2html_wrap_inline653# die dunkle Materie dominiert. Wie bei den Scheibengalaxien
ergänzen sich die Beiträge der leuchtenden und der dunklen Materie
so, dass die resultierende Kreisbahngeschwindigkeitskurve flach ist
(Konspiration).
Im letzten Panel von Abbildung #decompCVC#249> ist NGC 2434 mit einem
#tex2html_wrap_inline655# (Mittelwert von anderen Gruppen) anstatt dem
``maximalen'' Wert von #tex2html_wrap_inline657# geplottet. Hier zeigt sich ein
sehr stark verdichteter Halo, der dem der Analyse von Rix <#567#>et~al. <#567#>
([#Retal97e##1###]) vergleichbar ist. Das zeigt, dass unsere Modelle auch
mit Werten des Masse-Leuchtkraftverhältnisses verträglich sind, die
am Rand des noch durch die Sternpopulationsmodelle erlaubten Bereichs
liegen.
<#2021#>Abbildung<#2021#> 16:
<#2022#>Gesamte Kreisbahngeschwindigkeit (durchgezogene
Linie) und die Anteile der leuchtenden Materie (gepunktet) sowie der
dunklen Materie (gestrichelt). Die Kurven wurden bis auf 5
Effektivradien extrapoliert.<#2022#>
<#547#><#532#>#tex2html_wrap2020#<#532#><#547#>
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