Zentrale Masse-Leuchtkraft-Beziehung und stellare Populationen

Die Frage, was die Ursache für die Variation der Leuchtkraft mit dem Masse-Leuchtkraftverhältnis ist, wurde in der Literatur viel diskutiert, ohne eine befriedigende Lösung zu finden. Pahre <#564#>et~al. <#564#> ([#Pea98##1###]) argumentiert, dass systematische Abweichungen von der Homologie eine Rolle spielen könnten, was gemäss obiger Diskussion aber keine Lösung sein kann. Nach Maraston ([#M99##1###]) ist es möglich, den im B-Band beobachteten Trend als Metallizitätssequenz zu deuten. Die Masse-Leuchtkraftverhältnisse dieses Modells im K-Band sind aber unabhängig von der Metallizität. Forbes <#565#>et~al. <#565#>([#Foea98##1###]) und Forbes Ponman ([#FP99##1###]) bestimmten das Alter von 88 Galaxien und folgern, dass die beobachtete Korrelation zwischen Alter und Leuchtkraft viel zu schwach ist, um den Masse-Leuchtkraft-Trend mit der Leuchtkraft in irgendeinem Farbband zu erklären.

Um zu untersuchen, ob die Modelle der Sternpopulationen die zentralen B-Band #tex2html_wrap_inline615#-Werte unserer Modelle erklären kann, vergleichen wir diese #tex2html_wrap_inline617# mit diesen Modellen in Abbildung #MLcomp#213>. Als Modelle verwenden wir die von Maraston 1998 ([#M98##1###]). Im Ergebnis zeigt sich, dass unsere #tex2html_wrap_inline619#-Werte mit denen von den stellaren Populationsmodellen kompatibel sind. Nur für die Fälle, dass die Initial Mass Function für massearme Sterne extrem flach ist und eine extrem kurze Entfernungsskala (#tex2html_wrap_inline621# km/s) gelten würde, würden wir die leuchtende Masse um einen Faktor 2 unterschätzen.

<#1988#>Abbildung<#1988#> 13: <#1989#>Vergleich zwischen den dynamischen Werten des zentralen B/Band #tex2html_wrap_inline623# (auf #tex2html_wrap_inline625#km s mpc#tex2html_wrap_inline627# transformiert) mit den Vorhersagen der stellaren Populationsmodelle von Maraston ([#M98##1###]) mit Kroupas ([#Kr00##1###]) IMF. Die Metallizitäten und Altersangaben stammen von Kobayashi Arimoto ([#KA99##1###], ausgefüllte Kreise), Terlevich Forbes ([#TF00##1###], offene Kreise), Trager <#566#>et~al. <#566#>([#Trager+00a##1###], [#Trager+00b##1###], volle Quadrate).<#1989#>
<#544#><#527#>#tex2html_wrap1987#<#527#><#544#>

Dieses Ergebnis, zusammen mit den Ergebnissen bei der Betrachtung der Fundamentalebene, machen es plausibel, dass der Tilt in der Fundamentalebene ein Effekt der stellaren Populationsentwicklung ist. Am wahrscheinlichsten erscheint die Metallizität als Treiber. Ein grösseres Sample von dynamischen Modellen ist nötig, um hier eine abschliessende Antwort zu erhalten.