Tully-Fisher-Relation

Für Scheibengalaxien gibt es eine der Faber-Jackson-Relation verwandte Beziehung, welche nach ihren Entdeckern Tully-Fisher-Relation heisst. Diese setzt die Gesamthelligkeit und die maximale Rotationsgeschwindigkeit zueinander in Relation. Nach einer Arbeit von Neistein <#557#>et~al. <#557#>[#Nea99##1###] gilt eine Tully-Fisher-Relation auch für S0-Galaxien. Nachdem die Kreisbahngeschwindigkeiten für die elliptischen Galaxien bekannt sind, kann nun untersucht werden, ob es auch eine Tully-Fisher-Relation für die Ellipsen gibt. Es zeigt sich, dass die Galaxien unseres Samples eine Beziehung bilden, die ``glatt'' mit den S0s ist. Im Vergleich mit den Spiralgalaxien aus Samples von Federspiel <#558#>et~al. <#558#>[#Fea98##1###] und Rubin <#559#>et~al. <#559#>[#Rea99##1###] zeigt sich, dass die Ellipsen eine leicht flachere Steigung und bei gleicher Leuchtkraft um 0.2 dex höhere Kreisbahngeschwindigkeiten haben als die Spiralen, oder umgekehrt: dass bei gleicher Kreisbahngeschwindigkeit die Ellipsen eine um etwa 1 mag geringe Leuchtkraft aufweisen als die Spiralen.