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Schwarzschildtechnik

Schwarzschild führte 1979 eine lineare Modellierungsmethode ein, welche nachfolgend als Schwarzschildmethode bekannt wurde. Dazu werden Sternbahnen (orbits) in einem gegebene Potential berechnet, welche so überlagert (superponiert) werden, dass sie die beobachtete Helligkeitsverteilung wiedergeben. Eine Erweiterung dieser Methode erlaubt Fits nicht nur an die photometrischen Daten, sondern auch an die Kinematik. Diese Methode wird für nichtrotierende und sphärische Objekte angewandt als auch auf extrem abgeflachte, rotierende (axialsymmetrische) Objekte.

Diese Methode wurde in den letzten Jahren mit Erfolg angewendet: beginnend mit einem sphärischen Modell von NGC 2434 durch Rix et al. [1997] wurden in der Folge axisymmetrische drei-Integral Modelle für M32 (van der Marel et al. [1998]), NGC 4342 (Cretton und van den Bosch [1999]) und NGC 2320 (Cretton et al. [2000]) publiziert. Die meisten dieser Arbeiten konzentrierten sich auf die Detektion eines zentralen Schwarzen Loches. Eine allgemeine Beschreibung der Modellierungstechnik findet man in Cretton et al. [1999].



Andal Kronawitter 2005-10-06