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Grundlegendes

Modellierungsverfahren sind verschieden schwierig, je nachdem, welche intrinsische Geometrie man zu Grunde legen kann oder will. Am einfachsten sind sphärische Modelle, schwieriger sind axialsymmetrische und am kompliziertesten sind triaxiale Modelle. Welche Methode auf welche Objekte man anwendet, hängt vor allem von den kinematischen und photometrischen Daten der Objekte ab, und welche Ziele man verfolgt. Bestimmte Parameter wie die Masse erhält man sogar für moderat axialsymmetrische Systeme wie NGC 1600, die nicht sehr stark rotieren, mit einer sphärischen Modellierung mit einer Genauigkeit von 20 %. Da die Modellierung von axisymmetrischen drei-Integralmethoden bis anhin immer noch ein sehr zeitaufwändiges Verfahren war, konnte man es auch noch nicht einsetzen, um ganze Samples zu untersuchen, wie das in der diesem Vortrag zugrunde liegenden Arbeit das Ziel war.



Andal Kronawitter 2005-10-06