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Glossar: E

Index: Eb Ec Ed Ef Eg Ei Ek El Em En Ep Eq Er Es Et Eu Ev Ex

Eb

Eb Ec Ed Ef Eg Ei Ek El Em En Ep Eq Er Es Et Eu Ev Ex

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E

[E] Abkürzung für FarbExzess.

EB

[pm] Abkürzung für EigenBewegung, auf Englisch Proper Motion.

Ebbe

[low tide] Eine der Erscheinung der Gezeitenwechselwirkung zwischen Erde und Mond, und in geringerem Masse der Sonne: an Meeresküsten, insbesondere von offenen Meeren, beobachtet man einen periodischen Niedrigstand des Wasserpegels, der bis etwa 10 m betragen kann. Diese Phase bezeichnet man als Ebbe. Das Gegenstück dazu ist die Flut.

Ebnungslinse

[?] In Schmidt-Kameras wird manchmal eine Ebnungslinse vor der Fotoplatte eingesetzt. Damit kann ein Planfilm verwendet werden statt des sonst nötigen kugelförmig gebogenen Films.

Ec

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Echelle-Gitter

[Echelle grating] Ein Echelle-Gitter ist ein Beugungsgitter, welches in Spektrografen (Echelle-Spektrografen) verwendet wird. Echelle-Gitter haben relativ wenige Linien, etwa 50 bis 100 / mm. Dadurch werden mehrere sich überlappende Spektren erzeugt, von welchen man die nicht gebrauchten aussondern muss, bevor sie auf den Detektor treffen. Echelle-Gitter sind leicht herzustellen, benötigen dafür aber einen relativ komplizierten Aufbau des Spektrografen. Das Wort Echelle stammt aus dem Französischen und bedeutet Stufe oder Leiter.

Echelle Spektrograf

[Echelle spectrograph] Echelle-Spektrografen gehören zur Klasse der Gitterspektrografen. Sie verwenden ein Echelle-Gitter zur Aufspaltung des Lichts in seine spektralen Bestandteile. Da bei Echelle-Gittern die verschiedenen Ordnungen überlagern, müssen diese vor dem Empfänger getrennt werden. Das wird oft durch ein zweites Gitter bewerkstelligt, dessen Dispersionsrichtung senkrecht zu der des ersten Beugungsgitters steht. Dadurch werden die verschiednen Ordnungen nebeneinander abgebildet und können getrennt untersucht werden. Es werden aber auch Prismen oder Grismen für die Auftrennungen der verschiedenen Ordnungen eingesetzt.
Echelle-Spektrografen werden in der modernen Astrophysik wegen ihres guten Auflösungsvermögen oft eingesetzt, in der Regeln direkt mit CCD-Kameras als Empfänger.

Ed

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Eddington-Grenze

[Eddington limit] Alternativer Begriff für die Eddington-Leuchtkraft.

Eddington-Leuchtkraft

[Eddington limit] Die Eddington-Leuchtkraft beschreibt die theoretische obere Grenze der Masse-Leuchtkraft-Beziehung von Sternen: in diesem Limit ist die gravitative Anziehungskraft durch den Strahlungsdruck gerade ausbalanziert. Massereichere Sternen haben eine noch grössere Leuchtkraft, und damit einen grösseren Strahlungsdruck, und verlieren deshalb schnell Masse. In andere Worten definiert die Eddington-Leuchkraft die Grenze für die Masse (oder Leuchtkraft), die ein Stern maximal haben kann. Diese Grenze liegt bei 100 bis 120 Sonnenmassen.

edge-on

[edge on] Oft gebrauchter Ausdruck für “von der/auf die Kante gesehen”, “Kantensicht”. Gegensatz ist face-on, “Gesichtssicht”.

Eduarda

[Eduarda] Asteroid Nummer 340, kinematisch ähnlich den Mitgliedern der Concordia-Familie, hat aber im Gegensatz zu deren C-Klassenspektrum ein S-Klassenspektrum.

Ef

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effektive Apertur

[effective apterture]

effektive Brennweite

[effective focal length] Als effektive Brennweite bezeichnet man die Brennweite, die ein optisches System mit mehreren optischen Elementen gewinnt. Beispielsweise verlängern Barlowlinsen die Brennweite eines Teleskops und somit wird die effektive Brennweite grösser. Bei Fotografie mit Okularprojektion wird ebenfalls durch das Okular die effektive Brennweite des Teleskopobjektivs verändert. Meist werden diese Techniken eingesetzt, um eine Vergrösserung der Abbildung zu erreichen.

effektive Fläche

[effective area]

Effektivtemperatur

[effective temperature] Die Temperatur eines Körpers, die man erhält, wenn man das Spektrum eines Schwarzen Körpers an dessen gemessenes Spektrum anpasst. Dabei ist die Effektivtemperatur die Temperatur, bei welcher das Intensitätsmaximum des Spektrums erreicht wird. Stern kann man in erster Näherung als Schwarze Körper auffassen, und somit ihnen eine Effektivtemperatur zuordnen, die oft auch als Oberflächentemperatur angegeben wird.
Mit anderen Worten: Die Effektivtemperatur eines Sternes ist die Temperatur, die ein Hohlraumstrahler haben muss, um die gleiche Flächenhelligkeit wie die Oberfläche des Sterns zu haben.

Effelsberg-Observatorium

[Effelsberg Radio Observatory] Nach dem Green Bank Observatory (100 x 110 m) das grösste steuerbare Einspiegel-Radioteleskop (100 m Spiegeldurchmesser) der Welt, welches dem Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPifR) gehört. Es ist bei Effelsberg in der Eiffel, etwa 40 km südwestlich von Bonn installiert. Es wurde 1971 in Betrieb genommen.

Eg

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E-Galaxie

[E-galaxy] Alternative Bezeichnung für elliptische Galaxie.

egozentrisches Weltbild

[egocentric world view?] Eine Sicht der Welt, die aus einem etwas übertriebenen Selbstwertgefühl der Menschen resultierte: der Ort, an dem sich die Menschen befinden, hatte im Mittelpunkt der Welt zu sein. Daher war in einigen antiken Weltbildern die Erde im Zentrum des Universums angesiedelt, zuerst oft als Scheibe, später als Kugel (geozentrisches Weltbild). Unter anderem haben religiöse Vorstellungen diese Vorstellung stark gestützt, so dass in der westlichen Welt erst um 1543 mit der Veröffentlichung von Nicolai Koppernigks Werk “De revolutionibus orbium coelestium“ ein Gegenentwurf, das heliozentrische Weltbild, Beachtung fand.

Ei

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Eichfelder

[selected areas] Ursprünglich von Jacobus Cornelius Kapteyn 1906 eingeführte Felder am Himmel, die für stellarstatistische Zwecke verwendet werden. Es sind 206 an der Zahl, die symmetrisch und regelmässig zum galaktischen Äquator verteilt sind, und 46 in speziellen Feldern der Milchstrasse, alle mit einer Grösse von 75 x 75 arcmin2. In diesen Feldern versucht man, von allen Sternen möglichst vollständigen Datensätze (Helligkeiten, Farben, Spektral- und Leuchtkraftklasse, Eigenbewegungen) aufzunehmen, um die Felder untereinander vergleichen zu können und eine empirische Grundlage der Stellarstatistik zu erhalten. Manchmal findet man auch den Namen Kapteyn-Felder. Kapteyn wollte mit den Eichfeldern ursprünglich vor allem Informationen über den Aufbau der Milchstrasse gewinnen.

Eidechse

[Lacerta] Ein zwischen Schwan und Andromeda gelegenes, unscheinbares und lichtschwaches Sternbild mit dem lateinischen Namen Lacerta, dem Genitiv Lacertae und der Abkürzung Lac. Der hellste Stern, alpha Lacertae, hat eine scheinbare visuelle Helligkeit von 3.8 mag. Es beinhaltet den Prototyp von pekuliären Galaxien, BL Lacertae. Wie der Name besagt, wurde BL Lacertae ursprünglich für eine Art von veränderlichen Stern gehalten.

Eiernebel

[Egg Nebula] Populärer Name für den protoplanetarischen Nebel CRL 2688 im Sternbild Schwan. Eine HST-Aufnahme von 1995 zeigt einen Roten Riesen, der seine Hülle abstösst. Er wurde 1974 vom US Air Force Cambridge Research Laboratories entdeckt.

Einundzwanzig Zentimeterlinie

[21 cm line] Siehe 21 cm Linie.

Eigenbewegung

[proper motion] Die Bewegung von Sternen senkrecht zur Sichtlinie. Zur Messung der Eigenbewegung muss man bei nahen Sternen für die Parallaxe aufgrund der Erdbewegung um die Sonne korrigieren. Die Eigenbewegung zusammen mit der Entfernung und mit der viel leichter über den Dopplereffekt zu messenden Sichtliniengeschwindigkeit ergibt die räumliche Geschwindigkeit eines Sterns. Als Symbol für die Eigenbewegung wird m verwendet. Die meisten Sterne haben Eigenbewegungen von weniger als 0.1 arcsec pro Jahr, etwa 300 haben Eigenbewegungen von mehr als 1 arcsec/a. Die grösste bekannte Eigenbewegung hat der Pfeilstern mit 10.3 arcsec/a. Gemessen wird die Eigenbewegung über den Vergleich von Aufnahmen zu verschiedenen Zeiten (Epochen). Früher wurden Fotoplatten mit Blinkkomparatoren verwendet, heute werden elektronische oder gescannte Aufnahmen per Software ausgewertet. Angegeben wird die Eigenbewegung in der Regel in zwei Komponenten, entweder in Richtung der Deklinations- und Rektaszensionsachsen oder entlang galaktischer Länge und Breite.
Da die Sonne (und damit die Erde) selbst eine Eigenbewegung hat, erhält man durch die genannte Messung zuerst die scheinbare Eigenbewegung. Die wahre Eigenbewegung erhält man durch Abzug der Sonnenbewegung.
Mit dem Hipparcos-Satelliten wurden die Eigenbewegungen von 118218 Sternen (sowie deren Position, Helligkeit und trigonometrischer Parallaxe) gemessen. Die Genauigkeit beträgt dabei besser als 0.002 arcsec.

Eigenfarbe

[intrinsic colour index] Durch die interstellare Extinktion (durch die interstellare Absorption) verändern sich die tatsächlichen, Eigenfarbe genannten Farbindizes der Sterne. Wenn man die interstellare Verfärbung kennt, kann man die Eigenfarbe eines Sterns bestimmen. Ein anderer Weg ist die Bestimmung des Spektraltyps des Sternes, woraus man die Eigenfarbe des Sterns ableiten kann.

Eigenleuchten (der Erdatmosphäre)

[airglow] Alternativer Begriff für das Nachthimmelslicht.

Einhorn

[Monoceros] Sternbild nahe dem Himmelsäquator in der Nachbarschaft von Orion mit dem lateinischen Namen Monoceros, dem Genitiv Monocerotis und der Abkürzung Mon. Der hellste Stern, alpha Monocerotis, hat nur eine scheinbare visuelle Helligkeit von 3.9 mag. Beta Monocerotis ist ein dreifach Sternsystem mit scheinbaren visuellen Helligkeiten von 4.6 mag, 5.4 mag und 5.6 mag. Das zum grossen Teil vom Milchstrassenband durchzogene Sternbild enthält viele offene Sternhaufen (Beispiele: M50, NGC 2232 und NGC 2244 im Rosettennebel) und Nebel sowie den massereichen Doppelstern Plasketts Stern.

Einschlagbecken

[impact basin?] Als Einschlagbecken werden meist annähernd kreisförmige Strukturen auf der Oberfläche von Planeten, Monden, Asteroiden bzw. allgemein von Körpern mit fester Oberfläche bezeichnet, welche durch den Einschlag von Körpern entstanden sind. Becken sind durch grössere Einschlagsobjekte als Krater erzeugt, wodurch sie teilweise oder ganz mit flüssigem Gestein, welches beim Einschlag entstand, aufgefüllt worden sind. Ein Beispiel sind die Mare des Mondes.

Einschlagkrater

[impact crater] Meist kreisförmige Struktur auf der (festen) Oberfläche von Planeten, Monden etc., welche durch den Einschlag von Himmelskörpern hervorgerufen wurden. Die Begrenzung des Kraters bildet das Ringgebirge, im oder nahe des Zentrums findet sich oft ein Zentralberg.

Einspektrumsystem

[single-lined binary] Eine Art von Doppelsternen, in deren Spektren nur die Linien von einem der Sterne beobachtet werden kann, wird Einspektrumsystem genannt.

Einstein-Dilatation

[Einstein-dilatation] Alternativer Ausdruck für Zeitdilatation.

Einstein-Gravitationstheorie

[Einsteinian theory of gravitation] Alternative Bezeichnung für die Allgemeine Relativitätstheorie.

Einstein-Ring

[Einstein ring] Ein optischer Effekt, der durch die Wirkung einer Gravitationslinse hervorgerufen wird und eine Lichtbeugung ähnlich einer optischen Linse erzeugt. Dabei wird das Licht einer weit entfernten Quelle im Gravitationsfeld eines Objektes entlang der Sichtlinie abgelenkt, wodurch das Hintergrundobjekt in Form eines Ringes oder Teilen davon abgebildet wird. Diese Erscheinung wurde nach Albert Einstein, dem Entwickler der Allgemeinen Relativitätstheorie benannt.

Einstein-Turm

[Einstein tower] Ein Sonnenobservatorium auf dem Telegraphenberg bei Postdam, das von Erwin Freundlich, Einsteins ersten Mitarbeiter, entworfen worden war und 1929 von Erich Mendelsohn erbaut worden war.

Einundzwanzig-Zentimeter-Linie

[21 cm line] Siehe 21 cm Linie.

Eis

[ice] Gefrorene Flüssigkeit. Wird häufig als Synonym für Wassereis verwendet.

eisartiger Himmelskörper

[] Bezeichung für einen Körper im Planetensystem, der zu einem wesentlichen Teil aus Eis besteht.

Eisen

[iron] Chemisches Element mit der der Kurzbezeichung Fe (von lateinische Ferrum) un der Ordnungszahl 26, d.h. der Kern enthält 26 Protonen. Der Kern des Isotops 56Fe ist der stabilste Atomkern. Das bedeutet, dass Atome mit kleineren Massenzahlen aus der Verschmelzung einen Energiegewinn erzielen, während Atome mit grösseren Massenzahlen als 56 durch Kernspaltung Energie gewinnen. Für die Sternphysik ist dies von Belang, da mit Erreichen eines Eisenkerns die Fusionsketten in massereichen Sternen zum Abbruch kommen und diese Sterne damit instabil werden.

Eisenmeteorit

[iron meteorite] Auch als Siderite bekannte Gruppe von Meteoriten, die aus einer Nickel-Eisen-Legierung bestehen. Meist überwiegt Eisen mit einem Anteil von 90 bis 95 Prozent. Siderite werden nach ihrem Anteil an anderen Elementen als Eisen und Nickel klassifiziert, wobei anzunehmen ist, dass diese Gruppen jeweils von einem anderen Asteroiden stammen.

Eisenspitze

[iron peak] Als Eisenspitze bezeichnet man das relative Maximum in der Häufigkeitsverteilung von Elementen um die Massenzahl 56 (d.h. der Summe von Protonen und Neutronen in einem Atomkern). Die Ursache für das Maximum liegt darin, dass der Atomkern von 56Fe die höchste Bindungsenergie aufweist. Daher können Sterne nur aus der Fusion von Elementen Energie gewinnen, die eine geringere Massenzahl als 56 haben, da weitere Fusionsschritte Energie kosten statt bringen würden. Zu den Eisenspitzenelementen gehören neben 56Fe auch 56Ni (Nickel) und 56Co (Kobalt) sowie weitere.

Ek

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E-Klasse Asteroid

[E-class asteroid] Dies ist eine seltene Sorte von Asteroiden, die sich durch ein merkmalloses Reflektionsspektrum auszeichnen. Das Spektrum ist flach bis leicht rötlich. Durch die Albedo von 0.25 bis 0.60 unterscheiden sie sich von den Klassen M und P mit ähnlichen Spektren, aber geringerer Albedo. Zu dieser Klasse gehören Asteroid 44, Nysa und Asteroid 214, Aschera. Das E bedeutet Enstatit, da angenommen wird, dass die chemische Zusammensetzung dieser Asteroiden derjenigen von Enstatit Achondriten (Aubriten) gleicht.

Eklipse

[eclipse] Alternativer Begriff für Finsternis.

Ekliptik

[ecliptic] Als Ekliptik bezeichnet man die Bahnebene der Erde um die Sonne. Sie ist auch als Erdbahnebene bekannt. Der Name stammt vom griechischen ekleipsis, wörtlich das Ausbleiben oder das Verschwinden, bzw. von der lateinischen Form linea ecliptica (zur Eklipse gehörende Linie).
Von der Erde aus gesehen bezeichnet die Ekliptik den Weg der Sonne am Himmel. Das heisst, die Ekliptik ist die Projektion der Erdumlaufbahn um die Sonne auf die Himmelskugel.
Die strenge Definition der Ekliptik: Die Erdbahnebene vom Sonnenmittelpunkt zum Schwerpunkt des Erde-Mond-Systems. Letzterer ist nicht mit Erdmittelpunkt identisch, sondern liegt auf der Verbindungslinie Erdmittelpunkt - Mondmittelpunkt 4700 km vom Zentrum der Erde entfernt, d.h. noch innerhalb der Erdkugel. Aufgrund der Neigung der Mondbahnebene zur Ekliptik pendelen Erde um Mond um die Ekliptik (jeweils spiegelverkehrt). Diese Schwankung führt dazu, dass der Sonnenmittelpunkt von der Erde ausgesehen eine ekliptikale Breite von maximal 0.8” erreichen kann. In astronomischen Jahrbüchern wird oft die ekliptikalen Koordinaten auf den Erdmittelpunkt bezogen angegeben, so dass die genannte Abweichung sich in diesem Fall bemerkbar machen kann.
Der Himmelsäquator, der ja nur die Verlängerung des Erdäquators an die Himmelskugel darstellt, ist zur Ekliptik um 23° 26’ geneigt. Dies bezeichnet man auch als Schiefe der Ekliptik. Durch Präzession und Nutation ist die Schiefe der Ekliptik kleinen Abweichungen unterlegen.
Die ekliptikalen Pole liegen in den Sternbildern Drachen (Draco, Norden) und Schwertfisch (Dorado, Süden).

ekliptikales System

[ecliptic coordinates] Alternativer Begriff für das Ekliptiksystem.

Ekliptiksystem

[ecliptic coordinates] Ein Koordinatensystem, welches als Grundebene die Ekliptik verwendet.

E-Korona

[E corona] Das E steht für Emission; es handelt sich um die Emission vom heissen Gas der Sonnenkorona (106 K) und zeigt sogenannten verbotenen Emissionsinien von hochionisierten Atomen wie Eisen und Kalzium. Die E-Korona ist sehr viel schwächer als die K- und F-Koronae.

El

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Elara

[Elara] Der, von Jupiter aus gesehene, zwölfte Mond dieses Planeten. Er wird auch als Jupiter VII bezeichnet (nach der Entdeckungsreihenfolge). Er hat einen Durchmesser von 76 km, einen Jupiterabstand von 11.737 Millionen km und eine Umlaufzeit von 259.7 Tagen. Die Bahn ist stark elliptisch mit einer Exzentrität von 0.207 und rechtsläufig. Die Bahnneigung gegen die Jupiterbahn beträgt 27.8°. Über die Oberfächenbeschaffenheit ist wenig bekannt; nach Spektraluntersuchungen zu urteilen, ähnelt sie der von kohligen Chondriten. Lysithea ist ein enger Nachbarsatellit. Elara wurde 1905 von Charles Dillon Perrine (1867 - 1951) entdeckt.

Electra

[Electra] Eine der Plejaden. Die scheinbare visuelle Helligkeit ist 3.7 mag, die Spektralklasse B6 und die Leuchtkraftklasse III.

elektromagnetische Strahlung

[electromagnetic radiation] Elektromagnetische Strahlung, meist auch Licht genannt, entsteht bei Beschleunigung von elektrisch geladenen Teilchen. Die elektromagnetische Strahlung zeigt den Welle-Teilchen-Dualismus, d.h. sie zeigt in einer Art von Experimenten Wellencharakter (z.B. Doppelspaltexperiment), in anderen Teilchencharakter (z.B. Comptonversuch). Elektromagnetische Strahlung besteht aus je einem oszillierenden elektrischen und magnetischen Feld, die zueinander senkrecht stehen und um 90 Grad phasenverschoben sind; letzteres bedeutet, dass das elektrische Feld maximal stark ist, wenn das magnetische Feld verschwindet. Licht breitet sich mit einer für das jeweilige Medium charakteristischen Geschwindigkeit aus; die Vakuumlichtgeschwindigkeit beträgt 299792 km/s. Die elektromagnetische Strahlung wird charakterisiert über die Wellenlänge (vor allem im kurzwelligen Bereich des elektromagnetischen Spektrums) oder analog über die Frequenz (gängig im Radiobereich). Eine weitere Charakterisierung bietet die Polarisierung, welche die Orientierung (üblicherweise) des elektrischen Felds angibt. Linear polarisiert bedeutet hier, dass die Raumrichtung der Polarisierung gleichbleibt, bei zirkularer Polarisierung dreht sich die Polarisationsrichtung. Als ‘Lichtteilchen’ bezeichnet man die masselosen Photonen. Die Energie eines Photons hängt von seiner Frequenz ab: E = h f, wobei h das Plancksche Wirkungsquantum ist, E die Energie und f die Frequenz; in Worten bedeutet das, dass die Energie von Photonen umso grösser ist, je grösser seine Frequenz ist. Wellenlänge und Frequenz stehen ü die Beziehung c = f lambda, wobei c die Vakuumlichtgeschwindigkeit ist.

elektromagnetisches Spektrum

[electromagnetic spectrum] Als elektromagnetisches Spektrum bezeichnet man den gesamten Bereich von elektromagnetischer Strahlung. Von der energiereichsten Art, der Gammastrahlung, 10-14 m - 10-11 m, über die Röntgenstrahlung, 10-11 m - 10-9 m, die Ultraviolettstrahlung, 10-9 m - 10-7 m, das sichtbare Licht, (4 - 7) · 10-7 m, und das Infrarot, 10-6 m - 10-3 m, reicht das Spektrum bis in den Radiobereich, > 10-3 m. Für Menschen ist das sichtbare Licht der wichtigste Spektralbereich, da wir diesen mit dem Auge wahrnehmen kann. Dieser sehr kleine Bereich des elektromagnetischen Spektrums ist unterteilt in die Farben Rot (langweiliges Ende des sichtbaren Lichts), Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett (kurzwelliges Ende des Bereichs des sichtbaren Lichts).

elektromagnetische Wellen

[electromagnetic waves] Synonoym für elektromagnetische Strahlung.

Elektron

[electron] Elektronen sind negativ geladene Elementarteilchen mit einer Ruhemasse von 9.109 · 10-31 kg und einer Ladung von 1.602 · 10-19 Coulomb. Eine Grösse kann man allerdings nicht angeben, nur eine obere Schranke, die derzeit bei 1019 m angegeben wird. Elektronen befinden sich entweder in den Hüllen von Atomen oder ungebunden von diesen als sogenannte freie Elektronen. Elektronen können durch Ionisationsprozesse aus den Atomhüllen herausgeschlagen werden. Man kann das benutzen, um Elektronenröhren zu bauen, die man in Fernseher und Computermonitore stecken kann. Elektronen können auch in Kernreaktionen entstehen. Diese Elektronen haben eine sehr grosse Energie und werden als radioaktive Betastrahlung bezeichnet. Das Antiteilchen des Elektrons ist das Positron.

Elektronendichte

[electron density] Als Elektronendichte bezeichnet man die Anzahldichte von freien Elektronen. In der Astronomie üblicherweise in Anzahl pro cm3 angegeben, findet man typische Werte von weniger als 10-4 / cm3 im intergalaktischen Raum, 0.03 / cm3 in der galaktischen Scheibe, 104 / cm3 in H II Regionen und 108 / cm3 in Sternwinden. Die Elektronendichte in der Milchstrasse wird durch Dispersionsmessungen von Pulsaren abgeleitet. Umgekehrt kann man bei bekannter Elektronendichte die Entfernung einer Radioquelle aus der Dispersionmessung bestimmen. Die Elektronendichte ist direkt proportional zur Dichte von ionisiertem Wasserstoff und somit eine nützliche Grösse für die Bestimmung der physikalischen Bedingungen im interstellaren Raum.

Elektronenentartung

[electron degeneracy]

Elektronensprünge

[electron ?] Übergang eines Elektrons zwischen zwei verschiedenen Energieniveaus in einer Atomhülle. Dabei wird Energie (in Form von elektromagnetischer Strahlung oder Stössen entweder aufgenommen (Sprung von einem unteren auf ein höheres Niveau) oder abgegeben.

Elektronenstreuungsopazität

[electron scattering opacity]

Elektronentemperatur

[electron temperature]

Elektronenvolt

[electron volt] Ein Elektronenvolt (eV) ist die Energie, die man benötigt, um ein Teilchen auf einer Wegstrecke von 1 m auf die Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen.

Element

[element]

Elementarteilchen

[elementary particle]

Elementhäufigkeit

[abundance of elements]

E-Linie

[E-line]

Ellerman-Bombe

[Ellerman bomb]

Ellipse

[ellipse]

Ellipsoid

[ellipsoid]

ellipsoidale Variable

[ellipsoidal variable]

elliptische Aberration

[elliptic aberration]

elliptische Galaxie

[elliptical galaxy]

Elliptizität

[ellipticity]

Elnath

[Elnath] Auch als Alnath bekannter Stern Beta Tauri mit der scheinbaren visuellen Helligkeit 1.65 mag, dem Spektraltyp B7 III und einer Entfernung 50 pc.

Elongation

[elongation]

E-Schicht

[E layer] Auch als Heaviside-Schicht bekannte Zone der Ionosphäre der Erdatmosphäre. Die Elektronendichte in dieser Schicht unterliegt Veräderungen im Tagesverlauf, wobei sie tagsüber grösser ist. Für Radioübertragungen im Kurzwellenvereich dient die E-Schicht als Reflektor; dabei bewirken grosse Elektronendichten eine verstärkte Absorption, was für den Funkverkehr problematisch werden kann. In den Sommermonaten treten bisweilen auch sporadische lokale Ionisierungen der E-Schicht auf, welche ebenfalls Störungen der Kurzwellenübertragungen bewirken können.

Eltanin

[Eltanin] Der Stern Gamma Draconis mit der scheinbaren visuellen Helligkeit von 2.2 mag, dem Spektraltyp K5 III und einer Entfernung von 30 pc.

Elysium Planitia

[Elysium Planitia] Eine ausgedehnte Ebene auf dem Planeten Mars mit dem Zentrum etwa bei +14° Breite und 241° Länge und einem Durchmesser von 4000 km.

Em

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Emersion

[emersion] Das Wiedererscheinen eines Sterns nach einer Bedeckung durch den Mond, welche am westlichen Mondrand vorkommt.

Emission

[emission]

Emissionslinie

[emission line]

Emissionsnebel

[emission nebulae]

Emissionsspektrum

[emission spectrum]

Emissivität

[emissivity]

Emulsion

[emulsion]

En

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Energie

[energy] Eine abstrakte physikalische Grösse. Grob gesagt, kann einem viel passieren, wenn man ein System mit grossem Energieinhalt stört, und wenig, wenn nur ein kleines Mass an Energie enthalten ist. Energie ist erhalten, das heisst, sie kann nicht vernichtet werden, sondern nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden. Ein Elektromotor in einer Lokomotive etwa wandelt elektrische Energie in mechanische und thermische Energie um, eine brennende Kerze chemische Energie in elektromagnetische. Eine Lawine kann potentielle Energie in Bewegungsenergie umwandeln und diese in Wärme und mechanische (Zerstörungsenergie).

Energieerzeugung

[energy production]

Enkeladus

[enceladus]

Enstatit

[enstatite] Ein grünliches bis grauweissliches Mineral, zu den Pyroxenen gehörend.

entarteter Stern

[degenerate star] Stern, der durch Entartungsdruck gegen den Kollaps aufgrund der Eigenanziehungskraft stabilisiert wird. Weisse Zwerge werden durch Elektronenentartung, Neutronensterne durch Neutronenentartung am Kollaps gehindert. In massearmen Sternen und Braunen Zwergen stützt Elektronenentartung den Kern.

Entartung

[degeneracy] Bestimmte Teilchen, genannt Fermionen, können gemäss dem Pauli-Prinzip nur eine gewisse maximale Packungsdichte erreichen (in einer Phasenraumzelle können sich keine zwei Teilchen befinden, welche die gleichen Quantenzahlen haben). Dadurch kann ein Druck aufgebaut werden, welcher Objekte gegen die Eigenanziehungskraft stabilisieren kann, wenn diese keinen thermischen Druck durch die Kernfusion im Inneren wie normale Sterne mehr aufbauen können (massearme Körper wie kleine Planeten werden durch chemische Prozesse stabilisiert). Diese Objekte werden auch Kompakte Objekte genannt; Weisse Zwerge (Elektronenentartung) und Neutronensterne (Neutronenentartung) gehören dazu, aber auch die Kerne von massearmen Sternen, Braunen Zwergen und massereichen Planeten können entartet sein. Der Entartungsdruck ist nur von der Dichte, aber nicht von der Temperatur abhängig.

Entartungsdruck

[degeneracy pressure] Von der Temperatur unabhängiger Druck, der aufgrund des Pauli-Prinzips für Fermionen entsteht. Er ist lediglich von der Dichte abhängig. Objekte, die durch Entartungsdruck stabilisiert werden, zeigen im Gegensatz zu Sternen, die durch thermischen Druck stabilisiert werden, eine inverse Masse-Radius-Beziehung: je grösser die Masse, desto kleiner der Radius.

Entfernung

[distance]

Entfernungsmasse

[distance measures]

Entfernungsmodul

[distance modulus] Der Entfernungsmodul ist die Differenz zwischen der scheinbaren Helligkeit m (idealerweise korrigiert um die interstellare Absorptions) und der absoluten Helligkeit M eines Objektes. Dann gilt
m - M = 5 log (r/10),

wobei r die Entfernung in parsec ist. Die Kunst ist es, die absolute Helligkeit von Objekten zu kennen. In einigen Fällen kennt man diese (z.B. bei RR-Lyrae und delta-Cepheiden). Handkehrum kann man mit einer gemessenen Entfernung (z.B. durch trigonometrische Parallaxe) die absolute Helligkeit eines Objektes bestimmen. Die Umkehrformel von oben ist:
r = 10 · 1.585 m - M.

Bei extragalaktischen Objekten wird der Entfernungsmodul oft als Entfernungsangabe verwendet anstelle einer Angabe in Mpc etc.

Entkopplung

[decoupling] Die Phase im frühen Universum (im Urknallmodell), in welcher die Strahlung von der Materie abkoppelt. Da es verschiedene Arten von Materie gab, fand die Entkopplung zu verschiedenen Zeiten, d.h. Temperaturen statt: vom Urknall an kühlte sich das Universum mit zunehmender Ausdehnung ab. Neutrinos entkoppelten bereits 1 s nach dem Urknall bei einer Temperatur von 1010 K, Atome und Moleküle bei wenigen tausend K nach etwa 300000 Jahren. Von diesem Zeitpunkt an ist das Universum materiedominiert, davor war es strahlungsdominiert. Von der letzten Entkopplung stammt die kosmische Hintergrundstrahlung (cosmic background radiation), die sich mit der Expansion des Universums abgekühlt hat und heute eine Temperatur von 2.73 K hat. Sie wird oft auch als 3 K-(Hintergrunds-)Strahlung bezeichnet. Sie wurde 1965 von A.A. Penzias und R.W. Wilson mittels einer Hornantenne entdeckt.

entwickelte Sterne

[evolved stars] Sterne in Nachhauptreihenstadien (Rote Riesen, Horizontalaststerne, ...).

Ep

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Epizykel

[epicycle]

Eq

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Equuleus

[equuleus]

Er

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Erdatmosphäre

[earth’s atmosphere] Atmos = Luft, und Sphäre ist eine Kugel. Mit Erdatmospäre bezeichnet man die Lufhülle der Erde. Luft ist eine Mischung aus verschiedenen Gasen. Die Zusammensetzung der Gasmischung hängt von der Höhe ab: in den oberflächennahen Schichten findet man etwa 70% N (Stickstoff), 25% O2 (molekularer Sauerstoff), 5% CO2 (Kohlendioxid) und irgendwo noch etwa 1% andere Gase (Edelgase, anthropogene Einträge). In höheren Luftschichten finden sich andere Gasarten wie zum Beispiel O3 (Ozon) in der Stratossphäre, welches die Ultraviolette Strahlung herausfiltert (und uns so vor Sonnenbrand und Hautkrebs bewahrt; noch zumindest).

Erdball

[earth?]

Erdbeben

[earth quake] Durch Instabilitäten in der Erdkruste ausgelöstes, kurzzeitiges Ereignis, bei dem aufgebaute Spannungen in der Kruste abgebaut werden. Die freiwerdende Energie wird durch sich ausbreitende Wellen (longitudinal und transversale Wellen) vom Ort des Geschehens, dem Epizentrum, abtransportiert. Wellen, die ins Erdinnere abgestrahlt werden, können in tieferen Schichten gebeugt/reflektiert werden, und an weit entfernten Orten aufgezeichnet werden. Mit Daten, die an mehreren verschiedenen Stationen aufgezeichnet wurden, kann man das Epizentrum lokalisieren. Desweiteren können solche Aufzeichnungen verwendet werden, den Aufbau des Erdinneren zu untersuchen. Die Wissenschaft zur Erforschung der Phänomene im Zusammenhang mit Erdbeben heisst Seismologie. Mit - meist durch Explosionsladungen - ausgelösten künstlichen Erdbeben können lokal kontrolliert Untersuchungen des Aufbaus des Erdinneren, speziell der Erdkruste, vorgenommen werden. Das gehört zur Seimsmik. Einsatzgebiete sind Rohstoffsuche, insbesondere die Suche nach fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Erdgas. Das weltumspannende Netz von seismischen Stationen wird auch bei der Überwachung von unterirdischen Kernwaffentests verwendet, auch wenn gewisse amerikanische Kreis das noch nicht können.

Erde

[earth]

Erde-Mond-System

[earth-moon system]

Erdinneres

[interior of the earth?]

Erdkern

[nucleus of the earth]

Erdkruste

[earth’s crust]

Erdmagnetismus

Erdmantel

Erdrotation

Erdumlaufbahn

Ereignishorizont

[event horizon]

Erhaltungsgrösse

[conserved quantity] Eine physikalische Grösse, deren zeitliche Ableitung in einem abgeschlossenen System konstant ist, heisst Erhaltungsgrösse. Energie, Drehimpuls, Masse und Ladung sind bekannte Beispiele.

Eridanus

Erosion

[erosion]

Es

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ESA

Abkürzung für European Space Agency = Europäische Raumfahrtbehörde. Das europäische Gegenstück zur Nasa.

E-Schicht

[E layer] Auch als Heaviside-Schicht bekannt gewordene Komponente der Ionosphäre der Erde in einer Höhe von 110 km. Von Radiotechnikern wird diese Schicht als Reflektor genutzt. Die Elektronendichte der E-Schicht zeigt eine Variation mit dem Tagesverlauf, und ist tagsüber höher. Kurzwellige Radioübertragung wird durch diese Variationen, die auch im Jahresverlauf (v.a. Sommer) variiert, gestört werden.

Eskimo-Nebel

[clown face nebula, eskimo nebula] Ein Planetarischer Nebel, NGC 2392, in den Zwillingen, der seinen Namen seinem Erscheinungsbild verdankt.

ESO

Abkürzung für European Southern Observatory = Europäische Südsternwarte. Organisation von 10 europäischen Ländern [Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Schweden, Schweiz) mit Sitz in Garching bei München und Observatorien in Chile auf La Silla und auf dem Paranal. Auf letzterem wird das VLT mit vier 8 m Spiegelteleskopen errichtet.

Et

Eb Ec Ed Ef Eg Ei Ek El Em En Ep Eq Er Es Et Eu Ev Ex

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Ether

[ether] Auch Äther genanntes “Trägermedium”, welches man für die Übertragung von elektromagnetischen Wellen als nötig erachtete. Im Experiment von Michelson-Morley konnte die Nichtexistenz dieses vermeintlichen Mediums, welches das ganze Universum ausfüen sollte, nachgewiesen werden.

Eu

Eb Ec Ed Ef Eg Ei Ek El Em En Ep Eq Er Es Et Eu Ev Ex

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Europa

1) [europe] Ein Kontinent des Planet Erde. 2) (Europa) Der viertgrösste Jupitermond mit einem Durchmesser von 3138 km und einem mittleren Abstand von 671400 km vom Jupiter. Er ist der zweitinnerste der vier Galileischen Monde.

Ev

Eb Ec Ed Ef Eg Ei Ek El Em En Ep Eq Er Es Et Eu Ev Ex

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eV

Abkürzung für Elektronenvolt.

Ex

Eb Ec Ed Ef Eg Ei Ek El Em En Ep Eq Er Es Et Eu Ev Ex

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Exobiologie

Expansion

Expansion des Weltalls

Extinktion

[extinction]

Extra-

[extra] Eine Vorsilbe aus dem Lateinischen mit der Bedeutung: ausserhalb.

Extragalaktisch

[extragalactic]

Extrasolar

[extrasolar]

Extraterrestrisch

[extraterrestrial]

Exzentrität

[eccentricity]

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started 2001-08-31, last update 2003-04-18