[pm]
Abkürzung für EigenBewegung, auf Englisch Proper Motion.
Ebbe
[low tide]
Eine der Erscheinung der Gezeitenwechselwirkung zwischen Erde und Mond,
und
in geringerem Masse der Sonne: an Meeresküsten, insbesondere von
offenen
Meeren, beobachtet man einen periodischen Niedrigstand des Wasserpegels,
der bis etwa 10 m betragen kann. Diese Phase bezeichnet man als Ebbe.
Das Gegenstück dazu ist die Flut.
Ebnungslinse
[?]
In Schmidt-Kameras wird manchmal eine Ebnungslinse vor der Fotoplatte
eingesetzt. Damit kann ein Planfilm verwendet werden statt des sonst
nötigen kugelförmig gebogenen Films.
[Echelle grating]
Ein Echelle-Gitter ist ein Beugungsgitter, welches in Spektrografen
(Echelle-Spektrografen) verwendet wird. Echelle-Gitter haben relativ
wenige
Linien, etwa 50 bis 100 / mm. Dadurch werden mehrere sich
überlappende
Spektren erzeugt, von welchen man die nicht gebrauchten aussondern muss,
bevor sie auf den Detektor treffen. Echelle-Gitter sind leicht
herzustellen, benötigen dafür aber einen relativ komplizierten
Aufbau des
Spektrografen. Das Wort Echelle stammt aus dem Französischen und
bedeutet
Stufe oder Leiter.
Echelle Spektrograf
[Echelle spectrograph]
Echelle-Spektrografen gehören zur Klasse der Gitterspektrografen. Sie
verwenden ein Echelle-Gitter zur Aufspaltung des Lichts in seine
spektralen Bestandteile. Da bei Echelle-Gittern die verschiedenen
Ordnungen überlagern, müssen diese vor dem Empfänger
getrennt werden. Das
wird oft durch ein zweites Gitter bewerkstelligt, dessen
Dispersionsrichtung senkrecht zu der des ersten Beugungsgitters steht.
Dadurch werden die verschiednen Ordnungen nebeneinander abgebildet und
können getrennt untersucht werden. Es werden aber auch Prismen oder
Grismen
für die Auftrennungen der verschiedenen Ordnungen eingesetzt.
Echelle-Spektrografen werden in der modernen Astrophysik wegen ihres guten
Auflösungsvermögen oft eingesetzt, in der Regeln direkt mit
CCD-Kameras als
Empfänger.
[Eddington limit]
Alternativer Begriff für die Eddington-Leuchtkraft.
Eddington-Leuchtkraft
[Eddington limit]
Die Eddington-Leuchtkraft beschreibt die theoretische obere Grenze der
Masse-Leuchtkraft-Beziehung von Sternen: in diesem Limit ist die
gravitative Anziehungskraft durch den Strahlungsdruck gerade
ausbalanziert.
Massereichere Sternen haben eine noch grössere Leuchtkraft, und damit
einen grösseren Strahlungsdruck, und verlieren deshalb schnell Masse.
In
andere Worten definiert die Eddington-Leuchkraft die Grenze für die
Masse
(oder Leuchtkraft), die ein Stern maximal haben kann. Diese Grenze liegt
bei 100 bis 120 Sonnenmassen.
[edge on]
Oft gebrauchter Ausdruck für von der/auf die Kante
gesehen,
Kantensicht. Gegensatz ist face-on,
Gesichtssicht.
Eduarda
[Eduarda]
Asteroid Nummer 340, kinematisch ähnlich den Mitgliedern der
Concordia-Familie, hat aber im Gegensatz zu deren C-Klassenspektrum ein
S-Klassenspektrum.
Bei Mehrspiegelteleskopen (multi mirror telescope;
wie den Keck-Teleskopen) bezeichnet man als effektive Apertur die
Fläche, die ein einzelner Spiegel mit der gleichen
Lichtsammelfläche
hätte.
In der Radioastronomie bezeichnet die effektive Apertur oder
effektive Öffnung das Verhältnis der Leistung, den die Antenne
an den
Empfänger liefert, zum einfallenden Strahlungsfluss. Abhängig
von
Geometrie und Material des Reflektors ist die effektive Apertur in der
Regel kleiner als die geometrische Apertur.
effektive Brennweite
[effective focal length]
Als effektive Brennweite bezeichnet man die Brennweite, die ein optisches
System mit mehreren optischen Elementen gewinnt. Beispielsweise
verlängern
Barlowlinsen die Brennweite eines Teleskops und somit wird die effektive
Brennweite grösser. Bei Fotografie mit Okularprojektion wird
ebenfalls
durch das Okular die effektive Brennweite des Teleskopobjektivs
verändert.
Meist werden diese Techniken eingesetzt, um eine Vergrösserung der
Abbildung zu erreichen.
effektive Fläche
[effective area]
In der optischen und IR-Astronomie bezeichnet die effektive
Fläche
eines Spiegelteleskops die nicht durch optische Bauteile wie den
Sekundärspiegel abgeschattete Fläche des Primärspiegels.
In der Radioastronomie ist die effektive Fläche ein Synonym
für die
effektive Apertur.
Effektivtemperatur
[effective temperature]
Die Temperatur eines Körpers, die man erhält, wenn man das
Spektrum eines
Schwarzen Körpers an dessen gemessenes Spektrum anpasst. Dabei ist
die
Effektivtemperatur die Temperatur, bei welcher das Intensitätsmaximum
des
Spektrums erreicht wird. Stern kann man in erster Näherung als
Schwarze
Körper auffassen, und somit ihnen eine Effektivtemperatur zuordnen,
die
oft auch als Oberflächentemperatur angegeben wird.
Mit anderen Worten: Die Effektivtemperatur eines Sternes ist die
Temperatur, die ein Hohlraumstrahler haben muss, um die gleiche
Flächenhelligkeit wie die Oberfläche des Sterns zu haben.
Effelsberg-Observatorium
[Effelsberg Radio Observatory]
Nach dem Green Bank Observatory (100 x 110 m) das grösste steuerbare
Einspiegel-Radioteleskop (100 m Spiegeldurchmesser) der Welt, welches dem
Bonner Max-Planck-Institut
für Radioastronomie (MPifR) gehört. Es ist bei Effelsberg in der
Eiffel,
etwa 40 km südwestlich von Bonn installiert. Es wurde 1971 in Betrieb
genommen.
[E-galaxy]
Alternative Bezeichnung für elliptische Galaxie.
egozentrisches Weltbild
[egocentric world view?]
Eine Sicht der Welt, die aus einem etwas übertriebenen
Selbstwertgefühl der
Menschen resultierte: der Ort, an dem sich die Menschen befinden, hatte im
Mittelpunkt der Welt zu sein. Daher war in einigen antiken Weltbildern die
Erde im Zentrum des Universums angesiedelt, zuerst oft als Scheibe,
später
als Kugel (geozentrisches Weltbild). Unter anderem haben religiöse
Vorstellungen diese Vorstellung stark gestützt, so dass in der
westlichen
Welt erst um 1543 mit der Veröffentlichung von Nicolai Koppernigks
Werk
De revolutionibus orbium coelestium ein Gegenentwurf, das
heliozentrische Weltbild, Beachtung fand.
[selected areas]
Ursprünglich von Jacobus Cornelius Kapteyn 1906 eingeführte
Felder am Himmel,
die für stellarstatistische Zwecke verwendet werden. Es sind 206 an
der
Zahl, die symmetrisch und regelmässig zum galaktischen Äquator
verteilt
sind, und 46 in speziellen Feldern der Milchstrasse, alle mit einer
Grösse von
75 x 75 arcmin2. In diesen Feldern versucht man, von allen
Sternen möglichst vollständigen Datensätze (Helligkeiten,
Farben,
Spektral- und Leuchtkraftklasse, Eigenbewegungen) aufzunehmen, um die
Felder
untereinander vergleichen zu können und eine empirische Grundlage der
Stellarstatistik zu erhalten. Manchmal findet man auch den Namen
Kapteyn-Felder. Kapteyn wollte mit den Eichfeldern ursprünglich vor
allem
Informationen über den Aufbau der Milchstrasse gewinnen.
Eidechse
[Lacerta]
Ein zwischen Schwan und Andromeda gelegenes, unscheinbares und
lichtschwaches Sternbild mit dem lateinischen Namen Lacerta, dem Genitiv
Lacertae und der Abkürzung Lac. Der hellste Stern, alpha Lacertae,
hat eine
scheinbare visuelle Helligkeit von 3.8 mag. Es beinhaltet den Prototyp von
pekuliären Galaxien, BL Lacertae. Wie der Name besagt, wurde BL
Lacertae
ursprünglich für eine Art von veränderlichen Stern
gehalten.
Eiernebel
[Egg Nebula]
Populärer Name für den protoplanetarischen Nebel CRL 2688 im
Sternbild
Schwan. Eine HST-Aufnahme von 1995 zeigt einen Roten Riesen, der seine
Hülle abstösst. Er wurde 1974 vom US Air Force Cambridge
Research
Laboratories entdeckt.
Einundzwanzig Zentimeterlinie
[21 cm line]
Siehe 21 cm Linie.
Eigenbewegung
[proper motion]
Die Bewegung von Sternen senkrecht zur Sichtlinie. Zur
Messung der Eigenbewegung muss man bei nahen Sternen für die Parallaxe
aufgrund der Erdbewegung um die Sonne korrigieren. Die Eigenbewegung
zusammen
mit der Entfernung und mit der viel leichter über den Dopplereffekt
zu messenden Sichtliniengeschwindigkeit ergibt die räumliche
Geschwindigkeit eines Sterns. Als Symbol für die Eigenbewegung wird
m verwendet.
Die meisten Sterne haben Eigenbewegungen von weniger als 0.1 arcsec pro
Jahr, etwa 300 haben Eigenbewegungen von mehr als 1 arcsec/a. Die
grösste
bekannte Eigenbewegung hat der Pfeilstern mit 10.3 arcsec/a. Gemessen wird
die Eigenbewegung über den Vergleich von Aufnahmen zu verschiedenen
Zeiten
(Epochen).
Früher wurden Fotoplatten mit Blinkkomparatoren verwendet, heute
werden
elektronische oder gescannte Aufnahmen per Software ausgewertet. Angegeben
wird die Eigenbewegung in der Regel in zwei Komponenten, entweder in
Richtung der Deklinations- und Rektaszensionsachsen oder entlang
galaktischer Länge und Breite.
Da die Sonne (und damit die Erde) selbst eine Eigenbewegung hat,
erhält
man durch die genannte Messung zuerst die scheinbare Eigenbewegung.
Die wahre Eigenbewegung erhält man durch Abzug der
Sonnenbewegung.
Mit dem Hipparcos-Satelliten wurden die Eigenbewegungen von 118218 Sternen
(sowie deren Position, Helligkeit und trigonometrischer Parallaxe)
gemessen. Die Genauigkeit beträgt dabei besser als 0.002 arcsec.
Eigenfarbe
[intrinsic colour index]
Durch die interstellare Extinktion (durch die interstellare Absorption)
verändern sich die tatsächlichen, Eigenfarbe genannten
Farbindizes der Sterne.
Wenn man die interstellare Verfärbung kennt, kann man die Eigenfarbe
eines
Sterns bestimmen. Ein anderer Weg ist die Bestimmung des Spektraltyps des
Sternes, woraus man die Eigenfarbe des Sterns ableiten kann.
Eigenleuchten (der Erdatmosphäre)
[airglow]
Alternativer Begriff für das Nachthimmelslicht.
Einhorn
[Monoceros]
Sternbild nahe dem Himmelsäquator in der Nachbarschaft von Orion mit
dem
lateinischen Namen Monoceros, dem Genitiv Monocerotis und der
Abkürzung
Mon. Der hellste Stern, alpha Monocerotis, hat nur eine scheinbare
visuelle
Helligkeit von 3.9 mag. Beta Monocerotis ist ein dreifach Sternsystem mit
scheinbaren visuellen Helligkeiten von 4.6 mag, 5.4 mag und 5.6 mag.
Das zum grossen Teil vom Milchstrassenband
durchzogene Sternbild enthält viele offene Sternhaufen (Beispiele:
M50,
NGC 2232 und NGC 2244 im Rosettennebel) und
Nebel sowie den massereichen Doppelstern Plasketts Stern.
Einschlagbecken
[impact basin?]
Als Einschlagbecken werden meist annähernd kreisförmige
Strukturen auf der Oberfläche von Planeten,
Monden, Asteroiden bzw. allgemein von Körpern mit fester
Oberfläche
bezeichnet, welche durch den Einschlag von Körpern entstanden
sind. Becken sind durch grössere Einschlagsobjekte als Krater
erzeugt,
wodurch sie teilweise oder ganz mit flüssigem Gestein, welches beim
Einschlag entstand, aufgefüllt worden sind. Ein Beispiel sind die
Mare des
Mondes.
Einschlagkrater
[impact crater]
Meist kreisförmige Struktur auf der (festen) Oberfläche von
Planeten,
Monden etc., welche durch den Einschlag von Himmelskörpern
hervorgerufen
wurden. Die Begrenzung des Kraters bildet das Ringgebirge, im oder nahe
des Zentrums findet sich oft ein Zentralberg.
Einspektrumsystem
[single-lined binary]
Eine Art von Doppelsternen, in deren Spektren nur die Linien von einem der
Sterne beobachtet werden kann, wird Einspektrumsystem genannt.
Einstein-Dilatation
[Einstein-dilatation]
Alternativer Ausdruck für Zeitdilatation.
Einstein-Gravitationstheorie
[Einsteinian theory of gravitation]
Alternative Bezeichnung für die Allgemeine Relativitätstheorie.
Einstein-Ring
[Einstein ring]
Ein optischer Effekt, der durch die Wirkung einer Gravitationslinse
hervorgerufen wird und eine Lichtbeugung ähnlich einer optischen
Linse
erzeugt. Dabei wird das Licht einer weit entfernten Quelle im
Gravitationsfeld eines Objektes entlang der Sichtlinie abgelenkt, wodurch
das Hintergrundobjekt in Form eines Ringes oder Teilen davon abgebildet
wird. Diese Erscheinung wurde nach Albert Einstein, dem Entwickler der
Allgemeinen Relativitätstheorie benannt.
Einstein-Turm
[Einstein tower]
Ein Sonnenobservatorium auf dem Telegraphenberg bei Postdam, das von Erwin
Freundlich, Einsteins ersten Mitarbeiter, entworfen worden war und 1929
von
Erich Mendelsohn erbaut worden war.
Einundzwanzig-Zentimeter-Linie
[21 cm line]
Siehe 21 cm Linie.
Eis
[ice]
Gefrorene Flüssigkeit. Wird häufig als Synonym für
Wassereis verwendet.
eisartiger Himmelskörper
[]
Bezeichung für einen Körper im Planetensystem, der zu einem
wesentlichen Teil aus Eis besteht.
Eisen
[iron] Chemisches Element mit der der Kurzbezeichung Fe
(von lateinische Ferrum) un der Ordnungszahl 26, d.h. der Kern
enthält 26 Protonen. Der Kern des Isotops 56Fe ist der
stabilste Atomkern. Das bedeutet, dass Atome mit kleineren
Massenzahlen aus der Verschmelzung einen Energiegewinn erzielen,
während Atome mit grösseren Massenzahlen als 56 durch
Kernspaltung Energie gewinnen. Für die Sternphysik ist dies von
Belang, da mit Erreichen eines Eisenkerns die Fusionsketten in
massereichen Sternen zum Abbruch kommen und diese Sterne damit
instabil werden.
Eisenmeteorit
[iron meteorite]
Auch als Siderite bekannte Gruppe von Meteoriten, die aus einer
Nickel-Eisen-Legierung bestehen. Meist überwiegt Eisen mit einem
Anteil von 90 bis 95 Prozent. Siderite werden nach ihrem Anteil an
anderen Elementen als Eisen und Nickel klassifiziert, wobei anzunehmen
ist, dass diese Gruppen jeweils von einem anderen Asteroiden stammen.
Eisenspitze
[iron peak]
Als Eisenspitze bezeichnet man das relative Maximum in der
Häufigkeitsverteilung von Elementen um die Massenzahl 56 (d.h. der
Summe von Protonen und Neutronen in einem Atomkern). Die Ursache
für das Maximum liegt darin, dass der Atomkern von 56Fe
die höchste Bindungsenergie aufweist. Daher können Sterne nur
aus der Fusion von Elementen Energie gewinnen, die eine geringere
Massenzahl als 56 haben, da weitere Fusionsschritte Energie kosten
statt bringen würden. Zu den Eisenspitzenelementen gehören
neben 56Fe auch 56Ni (Nickel)
und 56Co (Kobalt) sowie weitere.
[E-class asteroid]
Dies ist eine seltene Sorte von Asteroiden, die sich durch ein
merkmalloses
Reflektionsspektrum auszeichnen. Das Spektrum ist flach bis leicht
rötlich. Durch die Albedo von 0.25 bis 0.60 unterscheiden sie sich
von den
Klassen M und P mit ähnlichen Spektren, aber geringerer Albedo. Zu
dieser
Klasse gehören Asteroid 44, Nysa und Asteroid 214, Aschera. Das E
bedeutet
Enstatit, da angenommen wird, dass die chemische Zusammensetzung dieser
Asteroiden derjenigen von Enstatit Achondriten (Aubriten) gleicht.
Eklipse
[eclipse]
Alternativer Begriff für Finsternis.
Ekliptik
[ecliptic]
Als Ekliptik bezeichnet man die Bahnebene der Erde um die Sonne. Sie ist
auch als Erdbahnebene bekannt. Der Name stammt vom griechischen
ekleipsis, wörtlich das Ausbleiben oder das Verschwinden, bzw. von
der lateinischen Form linea ecliptica (zur Eklipse gehörende
Linie).
Von der Erde aus gesehen bezeichnet die Ekliptik den Weg der Sonne am
Himmel. Das heisst, die Ekliptik ist die Projektion der Erdumlaufbahn um
die Sonne auf die Himmelskugel.
Die strenge Definition der Ekliptik: Die Erdbahnebene vom
Sonnenmittelpunkt zum Schwerpunkt des Erde-Mond-Systems. Letzterer ist
nicht mit Erdmittelpunkt identisch, sondern liegt auf der Verbindungslinie
Erdmittelpunkt - Mondmittelpunkt 4700 km vom Zentrum der Erde entfernt,
d.h. noch innerhalb der Erdkugel. Aufgrund der Neigung der Mondbahnebene
zur Ekliptik pendelen Erde um Mond um die Ekliptik (jeweils
spiegelverkehrt). Diese Schwankung führt dazu, dass der Sonnenmittelpunkt
von der Erde ausgesehen eine ekliptikale Breite von maximal 0.8 erreichen kann.
In astronomischen Jahrbüchern wird oft die ekliptikalen Koordinaten auf den
Erdmittelpunkt bezogen angegeben, so dass die genannte Abweichung sich in
diesem Fall bemerkbar machen kann.
Der Himmelsäquator, der ja nur die Verlängerung des Erdäquators an die
Himmelskugel darstellt, ist zur Ekliptik um 23° 26 geneigt. Dies
bezeichnet man auch als Schiefe der Ekliptik. Durch Präzession und
Nutation ist die Schiefe der Ekliptik kleinen Abweichungen unterlegen.
Die ekliptikalen Pole liegen in den Sternbildern Drachen (Draco, Norden) und
Schwertfisch (Dorado, Süden).
ekliptikales System
[ecliptic coordinates]
Alternativer Begriff für das Ekliptiksystem.
Ekliptiksystem
[ecliptic coordinates]
Ein Koordinatensystem, welches als Grundebene die Ekliptik verwendet.
E-Korona
[E corona]
Das E steht für Emission; es handelt sich um die Emission
vom heissen Gas der Sonnenkorona (106 K) und zeigt
sogenannten verbotenen Emissionsinien von hochionisierten Atomen wie
Eisen und Kalzium. Die E-Korona ist sehr viel schwächer als die
K- und F-Koronae.
[Elara] Der, von Jupiter aus gesehene, zwölfte
Mond dieses Planeten. Er wird auch als Jupiter VII bezeichnet (nach
der Entdeckungsreihenfolge). Er hat einen Durchmesser von 76 km, einen
Jupiterabstand von 11.737 Millionen km und eine Umlaufzeit von 259.7
Tagen. Die Bahn ist stark elliptisch mit einer Exzentrität von
0.207 und rechtsläufig. Die Bahnneigung gegen die Jupiterbahn
beträgt 27.8°. Über die Oberfächenbeschaffenheit ist wenig
bekannt; nach Spektraluntersuchungen zu urteilen, ähnelt sie der von
kohligen Chondriten. Lysithea ist ein enger Nachbarsatellit. Elara wurde 1905
von Charles Dillon Perrine (1867 - 1951) entdeckt.
Electra
[Electra]
Eine der Plejaden. Die scheinbare visuelle Helligkeit ist 3.7 mag, die
Spektralklasse B6 und die Leuchtkraftklasse III.
elektromagnetische Strahlung
[electromagnetic radiation]
Elektromagnetische Strahlung, meist auch Licht genannt, entsteht bei
Beschleunigung von elektrisch geladenen Teilchen. Die
elektromagnetische Strahlung zeigt den Welle-Teilchen-Dualismus,
d.h. sie zeigt in einer Art von Experimenten Wellencharakter
(z.B. Doppelspaltexperiment), in anderen Teilchencharakter
(z.B. Comptonversuch). Elektromagnetische Strahlung besteht aus je
einem oszillierenden elektrischen und magnetischen Feld, die
zueinander senkrecht stehen und um 90 Grad phasenverschoben sind;
letzteres bedeutet, dass das elektrische Feld maximal stark ist, wenn
das magnetische Feld verschwindet. Licht breitet sich mit einer
für das jeweilige Medium charakteristischen Geschwindigkeit aus;
die Vakuumlichtgeschwindigkeit beträgt 299792 km/s. Die
elektromagnetische Strahlung wird charakterisiert über die
Wellenlänge (vor allem im kurzwelligen Bereich
des elektromagnetischen Spektrums) oder analog über die
Frequenz (gängig im Radiobereich). Eine weitere Charakterisierung
bietet die Polarisierung, welche die Orientierung
(üblicherweise) des elektrischen Felds angibt. Linear polarisiert
bedeutet hier, dass die Raumrichtung der Polarisierung gleichbleibt,
bei zirkularer Polarisierung dreht sich die Polarisationsrichtung. Als
Lichtteilchen bezeichnet man die
masselosen Photonen. Die Energie eines Photons hängt von
seiner Frequenz ab: E = h f, wobei h das Plancksche
Wirkungsquantum ist, E die Energie und f die Frequenz; in Worten
bedeutet das, dass die Energie von Photonen umso grösser ist, je
grösser seine Frequenz ist. Wellenlänge und Frequenz stehen
ü die Beziehung c = f lambda, wobei c die
Vakuumlichtgeschwindigkeit ist.
elektromagnetisches Spektrum
[electromagnetic spectrum]
Als elektromagnetisches Spektrum bezeichnet man den gesamten Bereich von
elektromagnetischer Strahlung. Von der energiereichsten Art, der
Gammastrahlung, 10-14 m - 10-11 m, über die
Röntgenstrahlung, 10-11 m - 10-9 m, die
Ultraviolettstrahlung, 10-9 m - 10-7 m, das
sichtbare Licht, (4 - 7) · 10-7 m, und das
Infrarot, 10-6 m - 10-3 m, reicht das Spektrum bis
in den Radiobereich, > 10-3 m. Für Menschen ist das
sichtbare Licht der wichtigste Spektralbereich, da wir diesen mit dem Auge
wahrnehmen kann. Dieser sehr kleine Bereich des elektromagnetischen Spektrums
ist unterteilt in die Farben Rot (langweiliges Ende des sichtbaren Lichts),
Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett (kurzwelliges Ende des Bereichs
des sichtbaren Lichts).
elektromagnetische Wellen
[electromagnetic waves]
Synonoym für elektromagnetische Strahlung.
Elektron
[electron]
Elektronen sind negativ geladene Elementarteilchen mit einer Ruhemasse
von 9.109 · 10-31 kg und einer Ladung von 1.602
· 10-19 Coulomb. Eine Grösse kann man
allerdings nicht angeben, nur eine obere Schranke, die derzeit bei
1019 m angegeben wird. Elektronen befinden sich
entweder in den Hüllen von Atomen oder ungebunden von diesen als
sogenannte freie Elektronen. Elektronen können
durch Ionisationsprozesse aus den Atomhüllen herausgeschlagen
werden. Man kann das benutzen, um Elektronenröhren zu bauen, die
man in Fernseher und Computermonitore stecken kann. Elektronen können
auch in Kernreaktionen entstehen. Diese Elektronen haben eine sehr
grosse Energie und werden als radioaktive Betastrahlung bezeichnet.
Das Antiteilchen des Elektrons ist das Positron.
Elektronendichte
[electron density] Als Elektronendichte
bezeichnet man die Anzahldichte von freien Elektronen. In der
Astronomie üblicherweise in Anzahl pro cm3 angegeben,
findet man typische Werte von weniger als 10-4 /
cm3 im intergalaktischen Raum, 0.03 / cm3 in der
galaktischen Scheibe, 104 / cm3 in H II Regionen
und 108 / cm3 in Sternwinden. Die Elektronendichte in der
Milchstrasse wird durch Dispersionsmessungen von Pulsaren abgeleitet. Umgekehrt
kann man bei bekannter Elektronendichte die Entfernung einer Radioquelle
aus der Dispersionmessung bestimmen. Die Elektronendichte ist direkt proportional
zur Dichte von ionisiertem Wasserstoff und somit eine nützliche Grösse
für die Bestimmung der physikalischen Bedingungen im interstellaren Raum.
Elektronenentartung
[electron degeneracy]
Elektronensprünge
[electron ?]
Übergang eines Elektrons zwischen zwei verschiedenen Energieniveaus
in einer Atomhülle. Dabei wird Energie (in Form von elektromagnetischer
Strahlung oder Stössen entweder aufgenommen (Sprung von
einem unteren auf ein höheres Niveau) oder abgegeben.
Elektronenstreuungsopazität
[electron scattering opacity]
Elektronentemperatur
[electron temperature]
Elektronenvolt
[electron volt]
Ein Elektronenvolt (eV) ist die Energie, die
man benötigt, um ein Teilchen auf einer Wegstrecke von 1 m auf die
Geschwindigkeit von 1 m/s zu beschleunigen.
Element
[element]
Elementarteilchen
[elementary particle]
Elementhäufigkeit
[abundance of elements]
E-Linie
[E-line]
Ellerman-Bombe
[Ellerman bomb]
Ellipse
[ellipse]
Ellipsoid
[ellipsoid]
ellipsoidale Variable
[ellipsoidal variable]
elliptische Aberration
[elliptic aberration]
elliptische Galaxie
[elliptical galaxy]
Elliptizität
[ellipticity]
Elnath
[Elnath]
Auch als Alnath bekannter Stern Beta Tauri mit der scheinbaren visuellen
Helligkeit 1.65 mag, dem Spektraltyp B7 III und einer Entfernung 50 pc.
Elongation
[elongation]
E-Schicht
[E layer] Auch als Heaviside-Schicht bekannte Zone
der Ionosphäre der Erdatmosphäre. Die Elektronendichte in
dieser Schicht unterliegt Veräderungen im Tagesverlauf, wobei sie
tagsüber grösser ist. Für Radioübertragungen im
Kurzwellenvereich dient die E-Schicht als Reflektor; dabei bewirken
grosse Elektronendichten eine verstärkte Absorption, was für
den Funkverkehr problematisch werden kann. In den Sommermonaten treten
bisweilen auch sporadische lokale Ionisierungen der E-Schicht auf,
welche ebenfalls Störungen der Kurzwellenübertragungen
bewirken können.
Eltanin
[Eltanin]
Der Stern Gamma Draconis mit der scheinbaren visuellen Helligkeit
von 2.2 mag, dem Spektraltyp K5 III und einer Entfernung von 30 pc.
Elysium Planitia
[Elysium Planitia]
Eine ausgedehnte Ebene auf dem Planeten Mars mit dem Zentrum etwa bei
+14° Breite und 241° Länge und einem Durchmesser von
4000 km.
[energy]
Eine abstrakte physikalische Grösse. Grob gesagt, kann einem viel
passieren, wenn man ein System mit grossem Energieinhalt stört, und
wenig, wenn nur ein kleines Mass an Energie enthalten ist. Energie ist
erhalten, das heisst, sie kann nicht vernichtet werden, sondern nur von
einer Form in eine andere umgewandelt werden. Ein Elektromotor in einer
Lokomotive etwa wandelt elektrische Energie in mechanische und thermische
Energie um, eine brennende Kerze chemische Energie in elektromagnetische.
Eine Lawine kann potentielle Energie in Bewegungsenergie umwandeln und
diese in Wärme und mechanische (Zerstörungsenergie).
Energieerzeugung
[energy production]
Enkeladus
[enceladus]
Enstatit
[enstatite]
Ein grünliches bis grauweissliches Mineral, zu den Pyroxenen
gehörend.
entarteter Stern
[degenerate star]
Stern, der durch Entartungsdruck gegen den Kollaps aufgrund der
Eigenanziehungskraft stabilisiert wird. Weisse Zwerge werden durch
Elektronenentartung, Neutronensterne durch Neutronenentartung am Kollaps
gehindert. In massearmen Sternen und Braunen Zwergen stützt
Elektronenentartung den Kern.
Entartung
[degeneracy]
Bestimmte Teilchen, genannt Fermionen, können gemäss dem
Pauli-Prinzip nur
eine gewisse maximale Packungsdichte erreichen (in einer Phasenraumzelle
können sich keine zwei Teilchen befinden, welche die gleichen
Quantenzahlen haben). Dadurch kann ein Druck aufgebaut werden, welcher
Objekte gegen die Eigenanziehungskraft stabilisieren kann, wenn diese
keinen thermischen Druck durch die Kernfusion im Inneren wie normale
Sterne
mehr aufbauen können (massearme Körper wie kleine Planeten
werden durch chemische
Prozesse stabilisiert). Diese Objekte werden auch Kompakte Objekte
genannt;
Weisse Zwerge (Elektronenentartung) und Neutronensterne
(Neutronenentartung) gehören dazu, aber auch die Kerne von massearmen
Sternen, Braunen Zwergen und massereichen Planeten können entartet
sein. Der
Entartungsdruck ist nur von der Dichte, aber nicht von der Temperatur
abhängig.
Entartungsdruck
[degeneracy pressure]
Von der Temperatur unabhängiger Druck, der aufgrund des
Pauli-Prinzips für
Fermionen entsteht. Er ist lediglich von der Dichte abhängig.
Objekte, die
durch Entartungsdruck stabilisiert werden, zeigen im Gegensatz zu Sternen,
die durch thermischen Druck stabilisiert werden, eine inverse
Masse-Radius-Beziehung: je grösser die Masse, desto kleiner der
Radius.
Entfernung
[distance]
Entfernungsmasse
[distance measures]
Entfernungsmodul
[distance modulus]
Der Entfernungsmodul ist die Differenz zwischen der scheinbaren Helligkeit
m
(idealerweise korrigiert um die interstellare Absorptions) und der
absoluten Helligkeit M eines Objektes. Dann gilt
m - M = 5 log (r/10),
wobei r die Entfernung in parsec ist. Die Kunst ist es, die absolute
Helligkeit von Objekten zu kennen. In einigen Fällen kennt man diese
(z.B. bei
RR-Lyrae und delta-Cepheiden). Handkehrum kann man mit einer gemessenen
Entfernung (z.B. durch trigonometrische Parallaxe) die absolute Helligkeit
eines Objektes bestimmen. Die Umkehrformel von oben ist:
r = 10 · 1.585 m - M.
Bei extragalaktischen Objekten wird der Entfernungsmodul oft als
Entfernungsangabe verwendet anstelle einer Angabe in Mpc etc.
Entkopplung
[decoupling]
Die Phase im frühen Universum (im Urknallmodell), in welcher die
Strahlung
von der Materie abkoppelt. Da es verschiedene Arten von Materie gab, fand
die Entkopplung zu verschiedenen Zeiten, d.h. Temperaturen statt: vom
Urknall an kühlte sich das Universum mit zunehmender Ausdehnung ab.
Neutrinos entkoppelten bereits 1 s nach dem Urknall bei einer Temperatur
von 1010 K, Atome und Moleküle bei wenigen tausend K nach
etwa
300000 Jahren. Von diesem Zeitpunkt an ist das Universum
materiedominiert, davor war es strahlungsdominiert. Von der
letzten Entkopplung stammt die kosmische Hintergrundstrahlung (cosmic
background radiation), die sich mit der Expansion des Universums
abgekühlt
hat und heute eine Temperatur von 2.73 K hat. Sie wird oft auch als 3
K-(Hintergrunds-)Strahlung bezeichnet. Sie wurde 1965 von A.A. Penzias und
R.W. Wilson mittels einer Hornantenne entdeckt.
entwickelte Sterne
[evolved stars]
Sterne in Nachhauptreihenstadien (Rote Riesen, Horizontalaststerne, ...).
[earths atmosphere]
Atmos = Luft, und Sphäre ist eine Kugel. Mit
Erdatmospäre
bezeichnet man die Lufhülle der Erde. Luft ist eine Mischung aus
verschiedenen
Gasen. Die Zusammensetzung der Gasmischung hängt von der Höhe
ab: in den oberflächennahen Schichten findet man etwa 70% N
(Stickstoff),
25% O2 (molekularer Sauerstoff), 5% CO2
(Kohlendioxid)
und irgendwo noch etwa 1% andere Gase (Edelgase, anthropogene
Einträge).
In höheren Luftschichten finden sich andere Gasarten wie zum Beispiel
O3 (Ozon) in der Stratossphäre, welches die
Ultraviolette
Strahlung herausfiltert (und uns so vor Sonnenbrand und Hautkrebs bewahrt;
noch zumindest).
Erdball
[earth?]
Erdbeben
[earth quake]
Durch Instabilitäten in der Erdkruste ausgelöstes, kurzzeitiges
Ereignis, bei dem aufgebaute Spannungen in der Kruste abgebaut
werden. Die freiwerdende Energie wird durch sich ausbreitende
Wellen (longitudinal und transversale Wellen) vom Ort des
Geschehens, dem Epizentrum, abtransportiert. Wellen, die ins
Erdinnere abgestrahlt werden, können in tieferen Schichten
gebeugt/reflektiert werden, und an weit entfernten Orten
aufgezeichnet werden. Mit Daten, die an mehreren verschiedenen
Stationen aufgezeichnet wurden, kann man das Epizentrum
lokalisieren. Desweiteren können solche Aufzeichnungen
verwendet werden, den Aufbau des Erdinneren zu untersuchen.
Die Wissenschaft zur Erforschung der Phänomene im Zusammenhang
mit Erdbeben heisst Seismologie. Mit - meist durch
Explosionsladungen - ausgelösten künstlichen Erdbeben können
lokal kontrolliert Untersuchungen des Aufbaus des Erdinneren,
speziell der Erdkruste, vorgenommen werden. Das gehört zur
Seimsmik. Einsatzgebiete sind Rohstoffsuche, insbesondere die
Suche nach fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Erdgas. Das
weltumspannende Netz von seismischen Stationen wird auch bei
der Überwachung von unterirdischen Kernwaffentests verwendet,
auch wenn gewisse amerikanische Kreis das noch nicht können.
Erde
[earth]
Erde-Mond-System
[earth-moon system]
Erdinneres
[interior of the earth?]
Erdkern
[nucleus of the earth]
Erdkruste
[earths crust]
Erdmagnetismus
Erdmantel
Erdrotation
Erdumlaufbahn
Ereignishorizont
[event horizon]
Erhaltungsgrösse
[conserved quantity]
Eine physikalische Grösse, deren zeitliche Ableitung in einem
abgeschlossenen System konstant ist,
heisst Erhaltungsgrösse. Energie, Drehimpuls, Masse und Ladung
sind bekannte Beispiele.
Abkürzung für European Space Agency = Europäische
Raumfahrtbehörde.
Das europäische
Gegenstück zur Nasa.
E-Schicht
[E layer]
Auch als Heaviside-Schicht bekannt gewordene Komponente der Ionosphäre
der Erde in einer Höhe von 110 km. Von Radiotechnikern wird diese
Schicht als Reflektor genutzt. Die Elektronendichte der E-Schicht zeigt
eine Variation mit dem Tagesverlauf, und ist tagsüber höher.
Kurzwellige Radioübertragung wird durch diese Variationen, die auch
im Jahresverlauf (v.a. Sommer) variiert, gestört werden.
Eskimo-Nebel
[clown face nebula, eskimo nebula]
Ein Planetarischer Nebel, NGC 2392, in den Zwillingen, der seinen Namen
seinem Erscheinungsbild verdankt.
ESO
Abkürzung für European Southern Observatory = Europäische
Südsternwarte.
Organisation von 10 europäischen Ländern
[Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande,
Schweden, Schweiz) mit Sitz in Garching bei München und Observatorien
in Chile auf La Silla und auf dem Paranal. Auf letzterem wird das VLT mit
vier 8 m Spiegelteleskopen errichtet.
[ether]
Auch Äther genanntes Trägermedium, welches man
für die Übertragung von elektromagnetischen Wellen als
nötig erachtete. Im Experiment von Michelson-Morley konnte die
Nichtexistenz dieses vermeintlichen Mediums, welches das ganze
Universum ausfüen sollte, nachgewiesen werden.
1) [europe] Ein Kontinent des Planet Erde.
2) (Europa) Der viertgrösste Jupitermond mit einem Durchmesser
von 3138 km und einem mittleren Abstand von 671400 km vom
Jupiter. Er ist der zweitinnerste der vier Galileischen Monde.